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Titel2
Titel2

Demokratie lebt von Beteiligung. Ein wichtiger Faktor zur Messung der Beteiligung ist die Wahlbeteiligung, die bei jeder Wahl erhoben wird. Wie viele Menschen haben abgestimmt?
Wo ist die Wahlbeteiligung besonders hoch und wo gibt es besonders viele Nichtwähler*innen?
Diese und andere Fragen sollen bei unserem DIGITALEN GRÜNEN TISCH am Mittwoch, den 03.03.2021 um 19:30 Uhr beantwortet werden

Als Gäste dürfen wir Lars Bischoff von der Bertelsmann Stiftung, Projekt: Monitoring der Demokratie, unseren Betreuungsabgeordneteten und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie, Recht und Innere Sicherheit, Marcel Emmerich und Tabikan Runa, von der GJ Singen-Hegau, der die Initiative "Habe die Wahl" zur Steigerung der Wahlbeteiligung in Singen gegründet hat begrüßen.
Ein spannendes Thema, dass uns vielleicht auf den letzten Metern noch einmal aufzeigt, wie wir noch ein paar WählerInnen dazugewinnen können.



Zugangdaten: https://us02web.zoom.us/j/88556126974?pwd=L0wwbldkUGRWRFl5OFQvZWUyN0t3Zz09
Meeting-ID: 885 5612 6974 Kenncode: 284194

AfD und Südkurier
AfD und Südkurier

Mit großem Entsetzen mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass der SÜDKURIER seiner gestrigen Ausgabe vom Donnerstag, 24.2.2021 eine „Wahlzeitung“ der AfD beigefügt hatte. Im KONSTANZER ANZEIGER fand sich ebenfalls diese „Wahlzeitung“ als Beilage. Die Aufmachung dieser Wahlzeitung erweckt ganz bewusst den Eindruck einer Nähe zum SÜDKURIER und den Printmedien aus dem Medienhaus SÜDKURIER:  Format und Papierqualität sind identisch. Man hat dann schon einiges gelesen bis auffällt, dass die Hetze gegen KandidatInnen anderer Parteien und auch vertretene Haltungen so nicht zum Stil des SÜDKURIERs passen.

Wahlwerbung zugelassener Parteien ist ein Grundrecht und die Meinungsfreiheit ein hohes Gut. Aber muss man solche Publikationen verteilen? Und wenn man es tut, warum besteht man nicht auf ein anderes Format und Design, damit die Inhalte dieser Wahlzeitung klar von der Berichterstattung durch den SÜDKURIER abgegrenzt sind? Oder ist diese klare Abgrenzung und Distanzierung gar nicht gewollt?

Der SÜDKURIER hat sich mit dieser Aktion keinen guten Dienst erwiesen – das verdiente Geld geht auf der anderen Seite schnell wieder verloren durch Kündigungen von empörten AbonnentInnen. Und apropos Geld – man fragt sich schon, wie die AfD zu dem Geldsegen kommt, mit dem sie solche Wahlwerbung und deren professionelle Verteilung finanziert.

Für eine aufschlussreiche Interpretation der inhaltlichen Seite der AfD Wahlwerbung verweisen wir gerne auf den Artikel „Südkurier leistet Wahlkampfhilfe“ auf Seemoz.